Klimaschulen Projekt gestartet: Klimadetektive unterwegs

Mit dem offiziellen Auftakt am 26. September in Großschönau fiel der
Startschuss für das mittlerweile fünfte Klimaschulen-Projekt in der Region Lainsitztal.


Klimawandel ist Schwerpunkt
Unter dem Titel „Wir machen klimafit: Lainsitztaler Klima-Spürnasen“ widmen sich sechs Schulen –
mit Unterstützung der Klimawandelwandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Lainsitztal – das
gesamte Schuljahr über dem Klimawandel und der möglichen Anpassung an den Klimawandel.
In der Mittelschule Weitra sowie den Volkschulen Bad Großpertholz, St.Martin, Großschönau,
Unserfrau-Altweitra und Weitra werden neben Aktivitäten im Regelunterricht, Workshops,
Exkursionen, Experimente und Schulgartenprojekte durchgeführt.

Schüler:innen erarbeiten Lösungen
Neben praktischen Temperaturmessungen im Schulgebäude und am Schulgelände zur klimatischen
Situation agieren die Schüler auch als „Klimadorf-Detektive“. Sie identifizieren Problembereiche wie
z.B. Hitzeinseln und erarbeiten Handlungsoptionen und Anpassungsmöglichkeiten für die Schule
sowie für den öffentlichen Raum.


Maßnahmen gegen Fachkräftemangel
Ein durchgängiger Aspekt des Projekts ist der Fokus auf klimarelevante Berufsbilder im Hinblick auf
den Fachkräftemangel von den sogenannten „Green Jobs“. Die Schüler:innen lernen durch
Kooperationen mit regionalen Unternehmen klimarelevante Berufe kennen, um so eine Verbindung
zwischen Bildung und zukunftsfähigen Berufen herzustellen.
Dieses ambitionierte Projekt entstand im Rahmen des Ausschreibungsprogramms „Klimaschulen“ des
österreichischen Klima- und Energiefonds, dessen Ziel es ist, langfristige Bewusstseinsbildung im
Hinblick auf Klimawandel in den Bildungseinrichtungen der Region zu verankern. Der Klima- und
Energiefonds unterstützt die Schulen dabei mit 17.000€ für das Schuljahr 2024/25.